Kammerkonzert

Werke von Luciano Berio, Hans Werner Henze, Darius Milhaud und Leonard Bernstein

Fr 20.04.18 | 15:00 | Klangbrücken - Luciano Berio | Niedersächsisches Landesmuseum Hannover

ZUM STÜCK

Luciano Berio: Due pezzi (1951), Lied (1983), Altra voce (1999), O King! (1968)

und Werke von Hans Werner Henze, Darius Milhaud und Leonard Bernstein

Klaviertrio Hannover

Miriam Meyer, Sopran

Vukan Milin, Flöte

Uwe Möckel, Klarinette

 

Im Klaviertrio Hannover haben sich mit Lucja Madziar, Violine - Konzertmeisterin des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover –, Johannes Krebs, Violoncello - Solocellist der Bremer Philharmoniker –, und Katharina Sellheim, Klavier - Solistin und Klavierpartnerin renommierter Künstler – drei Musiker zusammengefunden, die mit ihrem mitreißenden und fesselnden Spiel und abwechslungsreich gestalteten Programmen Presse und Publikum auf Konzertpodien im In- und Ausland begeistern. Wichtige musikalische Impulse erhielt das Ensemble vom Jean-Paul-Trio.

Eine besondere Leidenschaft des Klaviertrios Hannover sind besondere Programme zu besonderen Anlässen. Zum 100. Geburtstag von Leonard Bernstein spielt das Klaviertrio Hannover dessen selten gespieltes Klaviertrio 1937. Und mit dem Projekt Beethoven wird sich das Klaviertrio Hannover 2020 anlässlich des 250. Geburtstags von Ludwig van Beethoven zusammen mit dem Bratschisten Konstantin Sellheim von den Münchner Philharmonikern den Klavierquartetten dieses Komponisten widmen.

 

Die Pianistin Katharina Sellheim studierte bei Karl-Heinz Kämmerling, Markus Becker und Germaine Mounier in Hannover und Paris. Sie wird als Solistin, Kammermusikerin und Liedbegleiterin engagiert. Regelmäßig ist sie auf internationalen Festivals zu Gast, zuletzt beim Beethoven-Fest Bonn, dem Schleswig Holstein Musikfestival, dem Braunschweig Classix Festival, dem Heidelberger Frühling, den Tiroler Festspielen u.a. Als Dozentin lehrt sie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Sowohl 2004 als auch 2005 engagierte sie Dietrich Fischer-Dieskau für die Begleitung der Konzerte seiner Meisterkurse in Sankt Paul. Außerdem lehrte sie bei Meisterkursen in China und folgte 2006 der Einladung zu einer Gastdozentur der «Barenboim-Said Foundation”, für die sie in Ramallah, Jerusalem und anderen Städten in Palästina und Israel unterrichtete.

 

 

Łucja Madziar erhielt mit sechs Jahren in ihrem Heimatland Polen ersten Geigenunterricht. 1995 begann sie als Jungstudentin ihr Studium in Rostock bei Prof. Petru Munteanu. Dem folgten ein Vollstudium in Rostock sowie ein Magisterstudium bei Prof. Silvia Marcovici in Graz. Prägende musikalische Impulse erhielt sie durch künstlerische Zusammenarbeit mit Ida Haendel, Shlomo Mintz, Stefan Gheorghiu, Andreas Reiner und dem Pianisten Chia Chou.

Die mehrfach preisgekrönte Solistin war zu erleben auf Bühnen wie der Philharmonie Essen, der Laeiszhalle Hamburg und dem Wiener Konzerthaus. Nach ihrer ersten Orchesterstelle von 2006 bis 2010 als 1. Konzertmeisterin der Essener Philharmoniker unter Stefan Soltesz wirkt sie seit 2010 in gleicher Position im Niedersächsischen Staatsorchester Hannover. In der Spielzeit 2015/16 war sie als Konzertmeisterin der Münchner Philharmoniker engagiert. Neben ihrer solistischen Tätigkeit widmet sich Lucja Madziar intensiv der Kammermusik, so ist sie Gründungsmitglied des Klaviertrio Hannover.

 

Johannes Krebs ist einer der vielseitigsten Musiker seiner Generation. Nach Cello- und Kammermusikstudien in Hannover, Madrid, Basel und Köln (u.a. bei Frans Helmerson und Reinhard Latzko) gewann er zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben und ist als Solist mit Orchestern und als gefragter Kammermusiker weltweit in Konzertsälen und auf renommierten Festivals zu erleben. Neben seinen festen Ensembles, dem Klaviertrio Hannover und dem Streichtrio Lirico gehören Künstler wie Gérard Caussé, Alban Gerhardt, Latica Honda-Rosenberg, Gil Garburg, Tanja Tetzlaff, Lauma Skride, Elisabeth Kufferath und Marta Gulyaszu seinen Kammermusikpartnern. Von 2002 bis 2006 war er stellvertretender Solocellist der Philharmoniker Hamburg. Seit 2006 ist er 1. Solocellist der Bremer Philharmoniker. Seit 2009 betreut er eine eigene Celloklasse an der Hochschule für Künste Bremen und leitet seit Jahren die Cellogruppenproben der Hamburger und Bremer Landesjugendorchester, der Jungen Deutschen Philharmonie und der Jungen Norddeutschen Philharmonie.

 

Uwe Möckel (Klarinette)studierte in Freiburg bei Prof. Klöcker und in Frankfurt bei Prof. Löffler. Er erhielt während des Studiums verschiedene Förderpreise und war Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie. Von 1988 bis 1998 war er Mitglied des Ensemble Recherche Freiburg, das sich in dieser Zeit zu einem der bedeutendsten Ensembles für Neue Musik entwickelte. Mit dem Ensemble Recherche konzertierte er auf allen wichtigen Festivals in Europa und spielte zahlreiche CDs mit Zeitgenössischen Werken ein. Seit 1999 ist Uwe Möckel Solo-Klarinettist des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover. Als Solo-Klarinettist arbeitete er auch mit Orchestern wie den Bamberger Symphonikern, der Staatskapelle Dresden und dem Bayerischen Staatsorchester zusammen. Außerdem hat er seit dem Semester 2012/2013 einen Lehrauftrag für Klarinette an der Musikhochschule in Hannover angenommen.

 

Vukan Milin (Flöte), 1972 geboren, studierte in Köln bei Hans-Martin Müller und Andrea Lieberknecht, in München bei Paul Meisen und András Adorján und an der University of Arts in Tokyo ebenfalls bei Paul Meisen und Ch. K. Kim. Beim Bundeswettbewerb »Jugend musiziert«, beim Concours des Jeunes Solistes Européen Luxemburg und beim Asahi Competition Japan wurde er mit ersten Preisen ausgezeichnet. 1995 wurde er Stipendiat von »Yehudi Menuhin Live Music Now«. Nach drei Jahren als Soloflötist des Kölner Kammerorchesters wechselte Vukan Milin 1998 in dieser Position zum Niedersächsischen Staatsorchester Hannover. Ferner war er Mitglied des Jeunesses Musicales Weltorchesters und Stipendiat der Orchesterakademie München e.V. Vukan Milin ist Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Neben der Musik gehören auch Malerei und Bildhauerei zu seinen künstlerischen Ausdrucksformen.

 

Miriam Meyer, in Osterode am Harz geboren, studierte zunächst Medizin in Hannover, parallel dazu Gesang an der HMTMH bei W. Reimer. 1997 wechselte sie an die Musikhochschule Lübeck zu Ulf Bästlein, wo sie im Frühjahr 2002 ihr Diplom mit Auszeichnung ablegte. Weitere wichtige Impulse ihrer Ausbildung erhielt sie bei Meisterkursen u.a. von Renata Scotto, Irwin Gage, Charles Spencer, Kai Wessel und Esther de Bros. Eine rege Konzerttätigkeit führte die Sopranistin mit zahlreichen Liederabenden und Oratorien-Aufführungen durch die gesamte Bundesrepublik und in das europäische Ausland. So war sie im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals und der Internationalen Musikfestwochen Luzern zu hören. Bei den Händel-Festspielen Halle 2003 sang sie das Sopran-Solo im »Messiah« mit dem Choeur des Musiciens du Louvre und der Lautten Compagney Berlin unter der Leitung von Wolfgang Katschner. 2002-2008 war Miriam Meyer Solistin an der Komischen Oper Berlin und sang dort Hauptrollen u.a. in »Die Fledermaus«, »Die Hochzeit des Figaro«, »La Bohème«, »Der Freischütz«, »Das Land des Lächelns«, »Fidelio«, »Die Csárdàsfürstin« und »Die lustige Witwe«. Nach der Geburt ihres Sohnes Ende 2006 begann die Sopranistin eine intensive Zusammenarbeit mit Ton Koopman und dem Amsterdam Baroque Orchestra.

 

 

 

Veranstaltung der Staatsoper Hannover in Kooperation mit dem Niedersächsischen Landesmuseum Hannover

TERMINE & KARTEN

Termine

06.05.18So 11:00Karten
27.05.18So 11:00Karten
03.06.18So 11:00Karten
24.06.18So 11:00