Der Liebestrank*

Oper von Gaetano Donizetti

Komische Oper in zwei Akten (1832)

Libretto von Felice Romani

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

Auf dem Spielplan seit der Premiere der Inszenierung am 3. Juni 2017

Premiere | anschl. Premierenfeier im Foyer | Sa 03.06.17 | 19:30 | Opernhaus

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  • Tobias Schabel (Dulcamara), Robin Kim (Nemorino)
    © Jörg Landsberg
  • Robin Kim, Athanasia Zöhrer
    © Jörg Landsberg
  • Athanasia Zöhrer, Matthias Winckhler, Chor
    © Jörg Landsberg
  • Athanasia Zöhrer, Matthias Winckhler, Chor
    © Jörg Landsberg
  • Robin Kim, Athanasia Zöhrer, Chor
    © Jörg Landsberg
  • Robin Kim (l.), Athanasia Zöhrer, Tobias Schabel
    © Jörg Landsberg
  • Athanasia Zöhrer, Robin Kim
    © Jörg Landsberg
  • Tobias Schabel
    © Jörg Landsberg
  • Tobias Schabel (l.), Robin Kim
    © Jörg Landsberg
  • Athanasia Zöhrer, Robin Kim
    © Jörg Landsberg
  • Athanasia Zöhrer, Robin Kim
    © Jörg Landsberg
  • Robin Kim (l.), Athanasia Zöhrer, Matthias Winckhler
    © Jörg Landsberg
  • Athanasia Zöhrer, Tobias Schabel, Chor
    © Jörg Landsberg
  • Athanasia Zöhrer, Chor
    © Jörg Landsberg
  • Matthias Winckhler (l.), Athanasia Zöhrer, Robin Kim, Chor
    © Jörg Landsberg
  • Robin Kim (l.), Anna-Doris Capitelli, Athanasia Zöhrer, Matthias Winckhler, Chor
    © Jörg Landsberg
  • Robin Kim (l.), Matthias Winckhler
    © Jörg Landsberg

ZUM STÜCK

Sie verjüngt die Alten, kuriert die Kranken, verleiht den Ängstlichen Mut, lässt die Schwachen erstarken und beseitigt »alle Mängel der Natur«. Die gepriesene Wunderdroge aus Donizettis Opera buffa sorgt auf der Handlungsebene für allerlei Verwirrung und inspirierte den Belcanto-Komponisten zu einer seiner erfolgreichsten Opern. Die kurzweilige musikalische Komödie weiß die Zuschauer bereits ab den ersten Klängen der Ouvertüre zu begeistern und steht Rossinis Barbier von Sevilla hinsichtlich ihrer Virtuosität und Komik in nichts nach.

 

Der naive, aber bedingungslos liebende Nemorino verzehrt sich ohne jede Aussicht auf Erfolg nach der schönen, unnahbaren Adina. Er hört von dem sagenumwobenen Liebestrank, der Isoldes Hass auf Tristan in zärtliche Gefühle zu wandeln vermochte. Eine hervorragende Gelegenheit für den reisenden Quacksalber Dulcamara, um dem unglücklich Verliebten eine Flasche Bordeaux anzudrehen, mit der Behauptung, es handele sich hierbei um den berühmten Trank. Nemorinos Heiterkeit, sein aufkeimendes Selbstbewusstsein, das mit einer gespielten Gleichgültigkeit Adina gegenüber einhergeht, verunsichert die bislang distanzierte Schöne. Um den sonst so Anhänglichen zu provozieren, schenkt Adina dem protzigen Sergeant Belcore ein erhöhtes Maß an Aufmerksamkeit und willigt sogar in eine baldige Heirat ein. Zeitgleich erfährt die gesamte weibliche Dorfbevölkerung – mit Ausnahme Adinas –, dass der bislang verschmähte Nemorino inzwischen reich geerbt hat. Als der Unwissende plötzlich von zahllosen Damen umgarnt wird, regt sich in Adina Eifersucht, und nach einiger Überwindung gesteht auch sie ihm gegenüber ihre tief empfundene Zuneigung. Nemorino kann sein Glück kaum fassen. Dulcamara hat rasch eine passende Erklärung zur Hand: Allein sein Liebestrank hat das Paar vereint! Der Liebestrank stammt, wie auch Lucia di Lammermoor, Don Pasquale und Die Regimentstochter, aus der zweiten Schaffensphase Donizettis. Aubers Oper Le philtre als Vorlage für dramaturgischen Aufbau wie Figuren heranzuziehen, erwies sich als ebenso gute Wahl wie Vincenzo Bellinis Librettisten Felice Romani für die Erstellung des Textbuches zu verpflichten.

Gaetano Donizettis komische Oper sprüht geradezu vor kompositorischen Einfällen: bewusster Einsatz von Koloraturen zur Illustration eines vermeintlich kapriziösen Wesens, von Pauken und Trompeten untermalte Überheblichkeit, eine im Parlando- Stil verdeutlichte Geschwätzigkeit des nimmermüden Dulcamara. Die bekannteste Nummer, Nemorinos Romanze »Una furtiva lagrima«, Ausdruck seiner Melancholie sowie seiner Liebessehnsucht, zählt zu den Glanznummern eines jeden lyrischen Tenors. Donizetti beweist einmal mehr seine Erfindungsgabe in der Verquickung seines Melodienreichtums mit gewitzter, musikalischer Charakterisierung, die sich in eine psychologisch fein ausgesponnene Handlung einfügt.

ZUR INSZENIERUNG

Mit freundlicher Unterstützung von

Bankhaus Hallbaum

PRESSESTIMMEN

Pressestimmen

Zauberhafte und witzige Inszenierung NDR Kultur, 04.06.17
mehr
Leuchtender "Liebestrank" Neue Presse, 06.06.17
mehr
Im Spiegel der Liebe Hannoversche Allgemeine Zeitung, 06.06.17
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TERMINE & KARTEN

Termine

22.10.17So 18:30Karten
16.11.17Do 19:30Karten
25.11.17Sa 19:30Karten
30.01.18Di 19:30Karten
10.02.18Sa 19:30Karten
14.02.18Mi 19:30Karten

VIDEO

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Leitungsteam

Leitungsteam

Musikalische Leitung
Daniel Klein
Inszenierung
Tobias Ribitzki
Bühne
Florian Parbs
Kostüme
Rebekka Zimlich
Licht
Elana Siberski
Choreinstudierung
Dan Ratiu
Dramaturgie
Steffi Mieszkowski

Besetzung

Besetzung

Adina
Athanasia Zöhrer
Nemorino
Robin Kim
Belcore
Matthias Winckhler
Dulcamara
Tobias Schabel
Gianetta
Anna-Doris Capitelli

Chor der Staatsoper Hannover
Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

Theaterpädagogische Angebote

Theaterpädagogische Angebote

Produktion empfohlen ab Klasse 7

 

Ein Formular für die Kartenbestellung für Schulklassen unter kasse@staatstheater-hannover.de oder Fax (0511) 9999 1999 finden Sie hier.

 

Musiktheaterpädagogische Angebote für Lehrer erhalten Sie unter kirsten.corbett@staatstheater-hannover.de oder Telefon (0511) 9999 1083.

* in Originalsprache mit deutschen Übertiteln