»Fausts Verdammnis« verdammt gut

An der Staatsoper Hannover erlebte das Publikum mit »Fausts Verdammnis« von Hector Berlioz einen faszinierenden Opernabend.

Welch ein exquisiter Opernabend an der Staatsoper Hannover mit „Fausts Verdammnis“ von Hector Berlioz. [...] Dirigent Ivan Repusic begleitete die Solisten und Chöre äußerst klangsinnlich, fein abgetönt und mit einem enormen Sinn für die Notwendigkeiten der Stimmen. So blieb sein Orchester zwar immer präsent, wurde aber nie zu laut. Das war begeisternd. [...] Die Gesangssolisten waren, wie auch die Chöre, bestens drauf. Vor allem passten ihre Stimmen ideal zu ihren Rollen. Das gilt nicht nur für den Mephistopheles des grandios singenden, spielenden und bestens textverständlichen Shavleg Armasi, sondern auch für Monika Walerowicz als in jeder Hinsicht reife und in balsamischem Wohlklang sich artikulierende Marguerite und den Faust des Eric Laporte. [...] Alle Solisten sangen in einem Französisch, das zu hören und verstehen ein einziger Genuss war. [...] Hannover (ist) nach Offenbachs „König Karotte“ und teilweise auch „Was ihr wollt“ eine weitere geradezu spektakulär gut geratene Produktion dieser Saison gelungen. Da kann man nur empfehlen, sich schnellstmöglich um Karten zu kümmern.

+ 19.02.19 + Cellesche Zeitung + Reinald Hanke +

zurück zu »Fausts Verdammnis«