Ziemlich bunt und stürmisch

Die Staatsoper Hannover eröffnet die Spielzeit mit Wagners »Tristan und Isolde«. Musikalisch und szenisch ist das eine spannende Wagner-Erfahrung.

Mit Will Humburg […] wurde genau der „Richtige“ gefunden. Sein Tristan-Dirigat war ein Ereignis des Abends. Schnörkellos und ohne jeden Hänger schritt Humburg durch die Partitur. Soll heißen: Humburg dirigierte rekordverdächtig zügig, ohne dass die Schnelligkeit der musikalischen Darstellung für den Hörer als Hektik erfahrbar wurde.

 

Positiv in jedem Fall, dass die Regie von Stephen Langridge was fürs Auge bietet und einen schönen Ausgleich zwischen Bewegung und Statuarik bietet. Nicht unwichtig bei einem Stück wie „Tristan und Isolde“ […].

 

Robert Künzli und Kelly God garantieren szenische Präsenz und vokale Zuverlässigkeit.

Robert Künzli […] entpuppt sich aber als sängerisch tapferer Tristan-Kämpfer mit guter Kräfteeinteilung. […] Künzli berührt mit singdarstellerischer Intensität.

+ 20.09.18 + Mindener Tageblatt + Udo Stephan Köhne +

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