Einfach mal im Klang baden

[...] Es war ein Abend des Staatsorchesters und der Sänger. Die Partitur bringt so ziemlich alles an glitzerndem Klingklang und süffig-satten Streicherwogen, was die Spätromantik zu bieten hat – schöner als Richard Strauss. [...]

Der hypnotische Sound, der von zarten, kaum hörbaren Geigenklängen bis zu gewaltigen Orchesterausbrüchen reicht, passt allerdings auch zur Story – die wie so häufig bei Schreker (1878–1934) einen deutlich erotisch-schwülen Drall hat.

 

[...] Neben den Hauptsängern geht der Applaus zu Recht an Dirigent Mark Rohde, der das überquellende Klangbild angemessen transparent hielt und so den Genuss maximierte: große Oper, groß musiziert.

+ 08.04.19 + Neue Presse + Henning Queren +

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