Die drei Spinnerinnen

Musiktheater von Gregor A. Mayrhofer nach den Brüdern Grimm

ab 8 Jahren

Musiktheater für Kinder (2017)

Text von Klaus Angermann nach dem gleichnamigen Märchen der Brüder Grimm

Auftragswerk der Staatsoper Hannover

Achtung Vorstellungsausfall! | Mi 13.06.18 | 11:00–11:50 | Ballhof Eins

  • Hyun-Joong Kim, Ylva Stenberg, Yannick Spanier, Gihoon Kim
    © Jörg Landsberg
  • Ensemble
    © Jörg Landsberg
  • Ylva Stenberg, Ula Drescher
    © Jörg Landsberg
  • Ylva Stenberg
    © Jörg Landsberg
  • Ylva Stenberg, Ula Drescher, Marlene Gaßner und Statisterie
    © Jörg Landsberg
  • Ylva Stenberg
    © Jörg Landsberg
  • Hyun-Joong Kim, Ylva Stenberg, Gihoon Kim, Yannick Spanier
    © Jörg Landsberg
  • Hyun-Joong Kim, Ylva Stenberg, Yannick Spanier, Gihoon Kim
    © Jörg Landsberg
  • Hyun-Joong Kim, Gihoon Kim, Yannick Spanier, Ylva Stenberg und Statisterie
    © Jörg Landsberg
  • Ylva Stenberg, Pawel Brozek
    © Jörg Landsberg
  • Ylva Stenberg, Pawel Brozek
    © Jörg Landsberg

ZUM STÜCK

»Es war ein Mädchen faul und wollte nicht spinnen« – so beginnt das Grimm’sche Märchen von den drei Spinnerinnen, in dem eine Mutter ihr schlaues Töchterchen vergeblich zu harter Arbeit am Spinnrad anhält und es damit zum Weinen bringt. Denn das Mädchen hasst das Spinnen und verfällt schon beim Gedanken daran in eine Lähmung, die es an jeder Tätigkeit hindert. Unglücklicher weise kommt gerade die Königin vorbei, als die Vorwürfe der Mutter und das Jammern des Kindes wieder einmal besonders lautstark auf die Straße dringen. Und um sich vor der Königin wegen der Faulheit ihrer Tochter nicht schämen zu müssen, erklärt die Mutter den Streit mit einer Lüge: Das Kind wäre nicht vom Spinnen abzubringen und hätte nichts anderes im Kopf. Solchen Fleiß aber findet die Königin allerliebst und nimmt das Mädchen mit auf ihr Schloss. Dort soll es einen riesigen Berg von Flachs spinnen und als Lohn nach getaner Arbeit den jungen Prinzen zum Mann bekommen. In seiner Not erscheinen dem Mädchen drei missgestaltete alte Frauen, die ihre Hilfe anbieten, wenn sie danach zur Hochzeit eingeladen werden. Und tatsächlich verarbeiten die drei den Flachs heimlich in Rekordzeit. Als die Königin die fertige Arbeit sieht, die angeblich das Mädchen so schnell erledigt hat, steht der Hochzeit nichts mehr im Wege. Da erscheinen die drei Helferinnen als Gäste, und als der Prinz sie fragt, woher ihre Missbildungen kommen, erklären sie es mit dem dauernden Spinnen, worauf der Prinz seiner Zukünftigen verbietet, jemals wieder das Spinnrad anzurühren.

Es ist ein Happy-End, das offensichtlich auf nicht ganz saubere Weise zustande kommt. Denn es beruht auf einem doppelten Betrug, mit dem die Königin und der Prinz hinters Licht geführt werden. Dennoch dürften damit alle ihr Glück gefunden haben, und so hätte der Zweck die Mittel geheiligt. Doch jenseits einer so simplen und moralisch etwas zweifelhaften Botschaft wirft die Geschichte die Frage auf, wie man sich von der Fremdbestimmtheit durch von anderen herangetragene Ansprüche befreien kann, um sein Leben nach eigenen Wünschen zu gestalten. Dem Spinnen als lästiger Arbeit wird das Spinnen der Phantasie gegenübergestellt, das geheime Träume wahr werden lässt.

Auf ein Libretto von Klaus Angermann schreibt der Komponist und Dirigent Gregor A. Mayrhofer, ein Schüler von Jan Müller-Wieland und Manfred Trojahn, die Musik zu dieser durchtriebenen Geschichte. Mayrhofer ist derzeit Assistenzdirigent beim Ensemble Intercontemporain und studiert an der renommierten Juilliard School in New York. Er arbeitete bereits mit vielen internationalen Orchestern und Ensembles zusammen und erhielt Kompositionsaufträge u.a. von der Bayerischen Staatsoper, dem Bayerischen Rundfunk, der Münchner Biennale und dem Orchester der Deutschen Oper Berlin.

PRESSESTIMMEN

Pressestimmen

Wer spinnt, gewinnt Hannoversche Allgemeine Zeitung, 07.04.18
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Die spinnen doch! Neue Presse, 09.04.18
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TERMINE & KARTEN

Termine

30.11.18Fr 11:00Karten
05.12.18Mi 11:00Karten
19.12.18Mi 11:00Karten
25.01.19Fr 11:00Karten
06.02.19Mi 11:00Karten

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Produktion empfohlen ab Klasse 3

 

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