Klangbrücken-Festival - Steve Reich

Im Fokus des diesjährigen »Klangbrücken«-Festivals steht der 1936 in New York geborene Steve Reich, einer der originellsten Pioniere der »minimal music«, dessen Werke auch jenseits der Neue-Musik-Szene große Beachtung gefunden haben, ja zum Teil geradezu populär geworden sind. Mit ihren repetierten, übereinander gelagerten und phasenverschobenen rhythmischen Mustern rückte Reichs Musik einen in der europäischen Nachkriegsavantgarde oft verpönten Aspekt in den Mittelpunkt: den durchgehenden Puls, der den Klängen trotz der entstehenden rhythmischen Komplexität eine meditative, fast hypnotische Wirkung verleiht. Harmonische Strukturen treten dabei in den Hintergrund und erscheinen in stark vereinfachter Form als konstante tonale Zentren, die die Wahrnehmung öffnen für die minimalen Veränderungen des bewegten Klangs. Damit aber stieß Reich Ende der 1960er-Jahre gerade bei der jüngeren Generation auf offene Ohren, zumal es auffallende Berührungspunkte sowohl zur zeitgleichen Pop- und Rockmusik als auch zu außereuropäischer, vor allem afrikanischer und indischer Musik gab. Zur Wirkung seiner Musik bemerkte Reich, es sei wie »eine Schaukel in Bewegung setzen und beobachten, wie sie allmählich zum Stillstand kommt … eine Sanduhr umdrehen und zuschauen, wie der Sand langsam zu Boden rinnt … seine Füße am Meer in den Sand stecken und zuschauen, hören und fühlen, wie die Wellen sie langsam eingraben.«

 

 

DETAILLIERTE PROGRAMMINFORMATIONEN:

www.oper-hannover.de/klangbruecken

www.hmtm-hannover.de/de/veranstaltungen

www.hannover.de/veranstaltungskalender

www.musik21niedersachsen.de/programm

und im Programmflyer

 

PROGRAMMKOORDINATION Dr. Klaus Angermann

 

 

Kooperation:

Eine Kooperation von Staatsoper Hannover, Hochschhule für Musik, Theater und Medien Hannover, Musik 21 Niedersachsen, der NDR Radiophilharmonie und dem Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover mit weiteren freien Musikinstitutionen

 

 

 

Förderer und Partner:

Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Landeshauptstadt Hannover Kulturbüro, Stiftung Niedersachsen, musik für heute e.V., Nordstadt-Konzerte e.V., Sprengel Museum Hannover, Blickpunkte e.V., Stiftung Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

 

Musik 21 Niedersachsen wird gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Das Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover fördert Musik 21 – NGNM e. V. und Musik für heute e.V. institutionell.