Catherine Foster

Seit sie 2013 in Frank Castorfs »Ring«-Inszenierung bei den Bayreuther Festspielen die Brünnhilde sang, ist die britische Sopranistin Catherine Foster auf der ganzen Welt bekannt. Die Künstlerin, ursprünglich als Hebamme tätig, studierte Gesang bei Pamela Cook in Großbritannien. Als Ensemblemitglied des Deutschen Nationaltheaters in Weimar konnte sie sich zwischen 2001 und 2011 wichtige Sopranpartien wie z. B. Mimi, Tosca, Senta, Elisabeth in »Tannhäuser« und »Don Carlo«, sowie die Elettra in Mozarts »Idomeneo« aneignen. Mit Rollen wie Turandot, Abigaille, Senta, Isolde, Brünnhilde und Elektra erarbeitete sie sich allmählich das hochdramatische Fach. Ihre weltweiten Gastengagements führten sie u. a. nach Dresden, Hamburg, Berlin, Köln, Amsterdam, Helsinki, Barcelona, Sevilla und Nizza. Sie arbeitete mit bedeutenden Dirigenten wie Kirill Petrenko, Marek Janowski, Daniel Barenboim, Simone Young, Adam Fischer, Hartmut Haenchen und Donald Runnicles zusammen. Ihre jüngsten Engagements führten Catherine Foster als Turandot an die Bayerische Staatsoper, die Oper Köln und die Deutsche Oper Berlin, als Isolde an das Musiktheater im Revier und als Brünnhilde in den Musikverein mit den Wiener Symphonikern, nach Bayreuth und Washington sowie als Elektra nach Wiesbaden, Mannheim und São Paulo.