Johannes von Matuschka

Inszenierung »Die Gezeichneten«

Johannes von Matuschka absolvierte nach seinem Juraexamen an der Humboldt-Universität in Berlin ein Regie- und Schauspielstudium am Wiener Max Reinhardt Seminar. Nach Assistenzjahren an den Münchner Kammerspielen, der Berliner Schaubühne und Festivals wie der Ruhrtriennale entstehen ab 2008 eigene Regiearbeiten im Sprechtheater im In- und Ausland. So beispielsweise in Chennai (Madras/Indien), Bordeaux (Frankreich), Linz (Österreich) und in deutschen Stadt- und Staatstheatern, u.a. in Berlin, Nürnberg, Konstanz und Kiel. 2016 gab von Matuschka sein Debüt als Opernregisseur an der Staatsoper Hannover mit Zemlinskis »Der Traumgörge«. Seither entstehen zunehmend Arbeiten im Musiktheater, wie Verdis »Simon Boccanegra« an der Staatsoper Saarbrücken oder die ungewöhnlichen Projekte »Hedwig & the Angry Inch« und »Préludes« für die Musicalsparte des Landestheater Linz sowie die Uraufführung von Louis Andriessens »Writing to Vermeer« am Theater und Orchester Heidelberg. In der Spielzeit 2018/19 inszeniert er neben Franz Schrekers »Die Gezeichneten« an der Staatsoper Hannover u.a. auch »Lazarus« von David Bowie und Enda Walsh in Linz. Von Matuschka lehrt außerdem als Dozent für szenischen Unterricht an der Universität der Künste, Berlin (UDK) in den Abteilungen Musiktheater und Musical.

Spielzeit 18/19

Die Gezeichneten

Inszenierung