Mathias Fischer-Dieskau

Bühne »König Karotte« und »West Side Story«

Mathias Fischer-Dieskau wurde in Berlin geboren. Nach einem Studium der Architektur, Geschichte und Germanistik begann er seine Laufbahn als Assistent der Basler Theater und bei den Salzburger Festspielen. In den 1970er Jahren gründete er in Berlin die erste freie Operngruppe »Junges Ensemble für Musiktheater«. Darauf folgten freie Produktionen mit der Neuköllner Oper und der Kammeroper Berlin. Mit der Uraufführung »Eine linke Geschichte« begann 1980 die Zusammenarbeit mit dem GRIPS Theater Berlin, wo er 1986 auch seinen großen Durchbruch mit dem Stück »Linie 1« hatte, das an 25 Orten der ganzen Welt gastierte und bis heute in Berlin auf dem Spielplan steht. Es folgten weit mehr als 100 Produktionen im In- und Ausland, darunter 48 Uraufführungen. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet ihn mit den Regisseuren Adolf und Andreas Dresen und mit Nicolas Brieger, mit denen Fischer-Dieskau neben zahlreichen Opernproduktionen (z.B. am Châtelet in Paris, in Bologna, Genf und Basel) auch Schauspielproduktionen erarbeitet hat (z.B. am Deutschen Theater in Berlin und am Burgtheater in Wien). Für Regisseur Andreas Dresen entwarf er das Bühnenbild zu Strauss‹ »Arabella«, mit der die Münchner Opernfestspiele im Juli 2015 eröffnet wurden. Seit einigen Jahren arbeitet er regelmäßig mit Matthias Davids zusammen (»Guys and Dolls« und »How to Succeed in Business Without Really Trying« an der Staatsoper Hannover, »Into the Woods« am Staatstheater Kassel, »Les Misérables« am Halogaland Teater in Tromsø, »Sweeney Todd« an der Volksoper Wien, »Carousel« an der Oper Graz und »Showboat« und die moderne Oper »McTeague« am Musiktheater Linz).