Tadeusz Slowiak

Geboren in Lubien (Polen), hat Tadeusz Slowiak als 10-jähriger seine Musikausbildung mit dem Akkordeon angefangen. Nach seinem Konservatorium-Abschluss lernte er Kirchenmusik und Orgelspiel an der Päpstlichen Theologischen Akademie in Krakau. Seine Gesangsausbildung schloss er 1990 an der Krakauer Musikakademie bei Prof. W. Jan Smietana ab.

Schon während des Studiums wirkte er als Solist und Chorsänger in zahlreichen Oratorienkonzerten der Krakauer Philharmonie und des Rundfunkchores mit. Beim nationalen Gesangswettbewerb Adam Didur 1989 in Bytom (Polen) wurde er ausgezeichnet. 1990 bis 1992 war er Solist an der Krakauer Oper, wo er unter anderem Almaviva (»Der Barbier von Sevilla«), Ferrando (»Così fan tutte«), Beppe (»Der geprügelte Ehemann«), Dancairo und Remendado (»Carmen«) sowie Gastone (»La traviata«) gesungen hat.

Neben ca. 150 Chorpartien, war er unter anderem als St. Brioche (»Die lustige Witwe«), Nathanael (»Der Sandmann«) und Tierhändler (»Der Rosenkavalier«) zu hören. Besondere Ereignisse waren seine Mitwirkung als Evangelist in der »Matthäuspassion« von Johann Sebastian Bach unter der Leitung von Helmuth Rilling und als ein junger Diener in »Elektra« (Richard Strauss) unter der Leitung von Kent Nagano in Singapur.

Darüber hinaus wirkt er bei zahlreichen Konzerten als Akkordeonist und Sänger, bei Operngastspielen unter anderem in Amsterdam, Hamburg, Berlin, München, Frankfurt und Düsseldorf, und als Solist in Oratorien und Kantaten wie zum Beispiel im »Mozart-Requiem«, »Der Messias«, »Die Schöpfung«, »Stabat Mater« von Antonín Dvořák und »Magnificat« von Johann Sebastian Bach mit. Seit 1992 ist er festes Chormitglied der Staatsoper Hannover, seit 1996 außerdem festes Mitglied des Bayreuther Festspielchors.

Spielzeit 18/19

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Vier Männer/Vier Gerichtsdiener