Die Schneekönigin

Kinderoper von Daan Manneke

Junge Oper

Kinderoper für acht Sänger und vier Instrumentalisten (2003)

Text von Sophie Kassies nach dem Märchen von Hans Christian Andersen
Premiere am 26. Januar 2011, Ballhof Eins

Wiederaufnahme am 18. November 2011, Ballhof Eins

  • Die Schneekönigin - Tiina Lönnmark
    © Daniel Kunzfeld
  • Die Schneekönigin - Anjorka Strechel (Gerda) und Peter Sikorski (Kay)
    © Daniel Kunzfeld
  • Die Schneekönigin - Anjorka Strechel (Gerda)
    © Daniel Kunzfeld
  • Die Schneekönigin - Daniel Eggert (Bonk) und Anjorka Strechel (Gerda)
    © Daniel Kunzfeld
  • Die Schneekönigin - Anjorka Strechel (Gerda) und Ensemble
    © Daniel Kunzfeld
  • Die Schneekönigin - Peter Sikorski (Kay)
    © Daniel Kunzfeld
  • Die Schneekönigin - Anjorka Strechel (Gerda)
    © Daniel Kunzfeld

ZUM STÜCK

Auch wenn sie es einander noch nicht gebeichtet haben: Insgeheim lieben sich Gerda und Kay. Sie haben sich sogar schon geküsst. Rein zufällig natürlich, nur so aus Versehen. Jedenfalls sind sie richtig gute Freunde, und das könnten sie auch weiterhin sein, wenn nicht plötzlich etwas Schreckliches passieren würde: Kay wird von einem teuflischen Scherbenregen getroffen, ein Splitter bleibt in seinem Auge hängen. Oder eher: in seinem Herzen. Denn von diesem Zeitpunkt an ist Kay kalt und böse, eisig und verletzend. Nichts kann mehr vor ihm bestehen, alles und jeden hasst und verachtet er – auch Gerda.
Gerda begreift die Welt nicht mehr. Sie weiß nicht, dass Kay im Bann der Schneekönigin steht, die seine Gefühle eingefroren und sein Herz hat erstarren lassen. Doch Gerda will den Glauben an ihren Freund nicht aufgeben und begibt sich auf die Suche nach Kay. Viel Mut braucht sie, um all die Hindernisse und Gefahren, die sich ihr in den Weg stellen, zu überwinden. Erst, als es ihr gelingt, Kay zum Weinen zu bringen, und der Splitter aus seinem Auge herausgeschwemmt wird, ist alles wieder gut.

 

Mit der Schneekönigin schuf Hans Christian Andersen ein Märchen über die Kraft der Liebe und die Kraft des Glaubens an die Liebe. Auch die niederländische Autorin Sophie Kassies hat sich auf diese existenziellen Themen besonnen, als sie Andersens Erzählung 2003 bearbeitete. Entstanden ist eine poetische und tiefgründige Parabel über den Mut, eine kalt gewordene Welt mit grenzenlosem Vertrauen zu erwärmen. Eine Geschichte über die Standhaftigkeit, den eigenen Gefühlen treu zu bleiben und sich selbst nicht zu verlieren, auch wenn die anderen verloren gehen.

 

Der niederländische Komponist und Organist Daan Manneke, der unter anderem bei Ton de Leeuw und Olivier Messiaen studierte, griff in seiner Musik auf verschiedene Stile zurück, die alle eines zum Zentrum haben: die menschliche Stimme und ihre verschiedenen Ausdrucksformen. Verführerisch schöne, gregorianisch anmutende Chorgesänge, die sirenenhaft-sphärische Klangteppiche erzeugen, repräsentieren die Welt der Schneekönigin. Daneben stehen Sologesänge, die mal klar und strukturiert, mal improvisatorisch und spielerisch, mal groovig und verrückt sind, instrumental bereichert von Saxophon, Posaune, Akkordeon und Schlagwerk.

PRESSESTIMMEN

Pressestimmen

Gemischte Gefühle Hannoversche Allgemeine Zeitung, 28.01.11
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Blaue Stunde im Ballhof eins Neue Presse, 28.01.11
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Keine Chance für eisige Kälte www.opernnetz.de, 18.02.11
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