Nevermore. Ein Abend für Edgar Allan Poe

Choreographien von Mauro Bigonzetti und Jörg Mannes

Musik von Stefan Johannes Hanke und Wolfgang Amadeus Mozart

Uraufführung der Choreographien am 19. Januar 2019

Mi 27.03.19 | 19:30–21:20 | Opernhaus

Abonnement: Mittwoch 9 (19:30 Uhr) | Big Mix Oper

  • Michèle Stéphanie Seydoux, Ensemble
    © Gert Weigelt
  • Giovanni Visone, Luca Pannacci
    © Gert Weigelt
  • Chiara Pareo, Denis Piza
    © Gert Weigelt
  • Cássia Lopes, Steffi Waschina, Chiara Pareo, Anastasiya Kuzina
    © Gert Weigelt
  • Chiara Pareo, Luca Pannacci
    © Gert Weigelt
  • Steffi Waschina, Cássia Lopes, Anastasiya Kuzina
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  • Giada Zanotti, Patrick Michael Doe
    © Gert Weigelt
  • Chiara Pareo, Denis Piza
    © Gert Weigelt
  • v. links nach rechts: Steffi Waschina, Patrick Michael Doe, Anastasiya Kuzina, Mykola Kravets, Leisa Martínez Santana, Davide Sioni
    © Gert Weigelt
  • Denis Piza, Giada Zanotti
    © Gert Weigelt
  • Lilit Hakobyan, Denis Piza
    © Gert Weigelt
  • Giada Zanotti, Denis Piza
    © Gert Weigelt
  • Giada Zanotti, Denis Piza
    © Gert Weigelt
  • Giada Zanotti, Denis Piza
    © Gert Weigelt
  • Lilit Hakobyan
    © Gert Weigelt
  • Ensemble
    © Gert Weigelt
  • Ensemble
    © Gert Weigelt

ZUM STÜCK

Mauro Bigonzetti und Jörg Mannes tauchen ein in die unheimliche Welt des Edgar Allan Poe und widmen ihren gemeinsamen Ballettabend diesem Meister des Geheimnisvollen und Makabren.

Im frühen 19. Jahrhundert schrieb Edgar Allan Poe Gothic Novels und Gedichte – kurze Texte, die bis heute ihre Wirkung nicht verloren haben. Ohne Filmtricks oder Computer-Animation, allein durch die Kraft der Sprache lässt der amerikanische Autor Visionen entstehen, die uns in ihren Bann ziehen. Viele seiner literarischen Motive haben ihren Ursprung in Poes tatsächlichem Leben, das tragische Züge hatte und voller Geheimnisse war. Seine Phantasien sind geprägt von Bildern und Obsessionen, die der Schriftsteller im Alkohol- oder Drogenrausch erfahren haben mag. Aber gerade die dunklen Seiten seines Wesens, die aus seinem Werk sprechen, die Fehlstellen in seiner Biographie und sein mysteriöser Tod haben Poe in den Augen späterer Generationen eine besondere Aura verliehen.

Unübersehbare Zeichen deuten in den Geschichten von Anfang an auf das Schlimmste hin, doch nichts kann Poes Protagonisten davon abhalten, ihren Weg zu gehen. Sie verstricken sich tiefer und tiefer in wahnhafte Vorstellungen. Ob eingesperrt in einem finsteren Verlies oder in ihren marternden Visionen, sie verlieren nach und nach ihren klaren Verstand. Immer bohrender werden die Gedanken, immer quälender die Ängste, immer perfider die Martern. Poes Figuren werden selbst schuldig und gehen in unaufhaltsamem Sog ihrem Ende entgegen – in den Tod oder Irrsinn.

»Nevermore« – Nimmermehr – ist die immer gleiche Antwort des Raben in Poes berühmtem Gedicht »The Raven (Der Rabe)«, das Mauro Bigonzetti seinem Ballett zugrunde legt. Mysteriös und voller dunkler Bilder schafft es eine spukhafte Atmosphäre. Jedes Geräusch, jede Bewegung erscheint bedeutungsvoll. Der nächtliche Besuch des großen schwarzen Vogels treibt das aufgewühlte Gemüt und den überreizten Zustand eines Trauernden zum Äußersten. Bis er schließlich seiner Einbildungskraft zum Opfer fällt.

Jörg Mannes ist fasziniert von Edgar Allan Poes Kosmos des Unheimlichen. Ihr zwanghaftes Handeln wird von den Urängsten der Menschen genährt. Willkür von außen und die Abgründe im Inneren des Einzelnen bewirken ein Ausgeliefertsein an das Unausweichliche, den Sog ins Bodenlose. Die Kurzgeschichte »Die Maske des Roten Todes« gibt den Rahmen für Bilder und Figuren aus Poes Œuvre, die Mannes zu einer getanzten Welt zwischen Faszination und Obsession fügt.

Für die Musik zu Jörg Mannes´ »Grotesque & Arabesque« wurde ein Kompositionsauftrag an Stefan Johannes Hanke vergeben, der in Hannover an der Jungen Oper bereits mit »Der Teufel mit den drei goldenen Haaren« und mit »Oh, wie schön ist Panama« in Erscheinung trat.

Carlo Cerri, der seit Jahren mit Mauro Bigonzetti zusammenarbeitet, schuf unter anderem die Bühnenbilder und das Lichtdesign für »La Piaf« (2011) und »Der Prozess« (2015), die der international renommierte italienische Choreograph für das Ballett der Staatsoper kreierte.

 

 

 

Mit freundlicher Unterstützung von

PRESSESTIMMEN

Pressestimmen

Po(e)esie des Unheimlichen HAZ, 21.01.19
mehr
»Nevermore – Ein Abend für Edgar Allan Poe« Ballett an der Staatsoper Hannover NDR Kulturspiegel, 22.01.19
mehr
»Nevermore«: Ästhetik zum Gruseln in der Oper Neue Presse, 21.01.19
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TERMINE & KARTEN

Termine

27.03.19Mi 19:30Karten
07.04.19So 18:30Karten
14.04.19So 18:30Karten

VIDEO

Video

Leitungsteam Grotesque & Arabesque

Leitungsteam Grotesque & Arabesque

Musikalische Leitung
Valtteri Rauhalammi
Choreographie
Jörg Mannes
Bühne und Lichtdesign
Carlo Cerri
Kostüme
Heidi de Raad
Licht
Carlo Cerri /
Susanne Reinhardt /
Elana Siberski
Videodesign
Carlo Cerri
Dramaturgie
Brigitte Knöß

Leitungsteam Grotesque & Arabesque

Besetzung Grotesque & Arabesque

Ballett der Staatsoper Hannover
Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

Leitungsteam Nevermore

Leitungsteam Nevermore

Musikalische Leitung
Valtteri Rauhalammi
Choreographie
Mauro Bigonzetti
Bühne und Lichtdesign
Carlo Cerri
Kostüme
Heidi de Raad
Licht
Carlo Cerri /
Elana Siberski
Dramaturgie
Brigitte Knöß

Leitungsteam Nevermore

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Ballett der Staatsoper Hannover
Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

Theaterpädagogische Angebote

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