Julie-Marie Sundal

Die norwegische Mezzosopranistin begann schon im Alter von fünf Jahren mit dem Singen. Nach Studien an der Toneheim Musikhochschule in Hamar und am Stavanger Konservatorium vervollständigte sie ihre Studien in den USA. Dort erhielt sie mehrere Diplome als Sängerin und Schauspielerin.

In der Spielzeit 2009/10 war Julie-Marie Sundal Mitglied des Internationalen Opernstudios des Theater Lübecks und sang dort Partien wie Erda (»Das Rheingold und »Siegfried«), Schwertleite (»Die Walküre«) und Floßhilde (»Götterdämmerung«) – diese Produktion erhielt den ECHO Klassik Preis als beste Opern-DVD 2011/12.

Seit der Spielzeit 2010/11 ist sie Ensemblemitglied an der Staatsoper Hannover und sang dort bis jetzt über 20 Partien, wie z.B. in Wagners »Ring-Zyklus« (Regie: Barry Kosky), in Puccinis »Il trittico« (Regie: Sebastian Baumgarten) und weitere Partien wie Olga (»Eugen Onegin«), Ulrica (»Ein Maksenball«), Hänsel (»Hänsel und Gretel«), Mrs. Quickly (»Falstaff«), Sonjetka (»Lady Macbeth von Mzensk«), Dryade (»Ariadne auf Naxos«), Flora Bervoix (»La traviata«) und Prinz Orlofsky (»Die Fledermaus«).

Gastengagements führten Julie-Marie Sundal an das Theater Koblenz als Mary in »Der Fliegende Holländer« und für »Ring-Zyklen« an das Aalto-Theater Essen sowie an das Theater Lübeck.

Neben der Oper ist Julie-Marie Sundal auch im Konzertbereich erfolgreich. Liederabende führten die Sängerin nach Japan, Deutschland, Norwegen und in die USA. Beethovens 9. Sinfonie sang sie in Hong Kong, Händels »Messias« in Norwegen und Mahlers 2. Sinfonie sowie Strawinskys »Les Noces« sang sie mit dem Staatsorchester Hannover.