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Ein Sommernachtstraum*

Oper von Benjamin Britten

Oper in drei Akten (1960)

Text von Benjamin Britten und Peter Pears

nach der gleichnamigen Komödie von William Shakespeare (1595)

In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

Auf dem Spielplan seit der Premiere am 29. März 2014

Wiederaufnahme | Di 29.01.19 | 19:30–22:30 | Opernhaus

Abonnement: Dienstag 4 (19:30 Uhr)

  • Jami Reid-Quarrell, Heather Engebretson, William Towers
    © Thomas M. Jauk
  • Jami Reid-Quarrell, William Towers
    © Thomas M. Jauk
  • Jami Reid-Quarrell, William Towers
    © Thomas M. Jauk
  • Jami Reid-Quarrell, William Towers
    © Thomas M. Jauk
  • Rebecca Davis, Sung-Keun Park
    © Thomas M. Jauk
  • Rebecca Davis, Hanna Larissa Naujoks, Sung-Keun Park, Christopher Tonkin, William Towers, Jami Reid-Quarrell
    © Thomas M. Jauk
  • Jami Reid-Quarrell, Hanna Larissa Naujoks, Sung-Keun Park, Christopher Tonkin, Rebecca Davis
    © Thomas M. Jauk
  • Hanna Larissa Naujoks, Sung-Keun Park, Christopher Tonkin, Jami Reid-Quarrell, Rebecca Davis, William Towers
    © Thomas M. Jauk
  • Hanna Larissa Naujoks, Christopher Tonkin
    © Thomas M. Jauk
  • Frank Schneiders
    © Thomas M. Jauk
  • Michael Chacewicz, Michael Dries, Edward Mout, Daniel Eggert, Frank Schneiders
    © Thomas M. Jauk
  • Jami Reid-Quarrell
    © Thomas M. Jauk
  • Michael Chacewicz, Michael Dries, Frank Schneiders, Edward Mout, Jami Reid-Quarrell
    © Thomas M. Jauk
  • William Towers, Jami Reid-Quarrell
    © Thomas M. Jauk
  • Jami Reid-Quarrell, Hanna Larissa Naujoks
    © Thomas M. Jauk
  • Julie-Marie Sundal, Per Bach Nissen, Christopher Tonkin, Rebecca Davis, Sung-Keun Park, Hanna Larissa Naujoks
    © Thomas M. Jauk
  • Frank Schneiders, Michael Chacewicz, Edward Mout
    © Thomas M. Jauk

ZUM STÜCK

Paare im Liebeswahn, in einer Nacht zwischen Traum und Realität, zwischen Begehren, großen Gefühlen und phantastischem Verwirrspiel: Hermia und Lysander lieben sich und wären gerne ein Paar. Helena und Demetrius eigentlich auch. Zumindest hätte Helena das gerne, obgleich Demetrius in Hermia verliebt ist. Oberon und Titania, Elfenkönig und Elfenkönigin, sind längst Eheleute, aber wieder einmal uneins. Bis sich jedoch alle in Eintracht zusammenfinden, durchleben sie eine Nacht zwischen Rausch, Traum und Wirklichkeit, die ihre Gefühle gehörig durcheinander bringt. Ort der Handlung ist ein Wald nahe Athen, in dem sich das Liebespaar Hermia und Lysander auf der Flucht vor Hermias Vater verstecken. Dieser hat für seine Tochter als Gatten Demetrius vorgesehen, der auf der Suche nach seiner Angebeteten ebenfalls durch den nächtlichen Wald irrt. Verfolgt wird er wiederum von der verliebten Helena. Doch der Wald ist ein Zauberwald, und über den umherirren den Liebespaaren schweben Waldgeister und Elfen. Deren König Oberon hat sich mit seiner Gemahlin Titania zerstritten. Aus Rache beauftragt er Puck, eine Blume zu besorgen, deren Nektar Zauberkraft besitzt: Auf die Augenlider eines Schlafenden getropft, verliebt sich dieser beim Aufwachen in dasjenige Wesen, welches sich ihm als erstes zeigt. Ursprünglich als Strafe für Titania gedacht, wendet Puck den Zaubernektar auch auf die Liebespaare an. Während Titania unter Einfluss des Nektars für den von Puck in einen Esel verwandelten Handwerker Bottom entbrennt, verlieben sich Demetrius und Lysander am nächsten Morgen in Helena. Oberon hat schließlich Mitleid und erlöst alle aus ihren Wirren – alle bis auf Demetrius, so dass sich dieser mit Helena glücklich zu einem Paar findet. Was bleibt, ist die Frage, ob das abgründige Verwirrspiel um Liebe und Begehren dieser Sommernacht Wirklichkeit oder doch nur Traum war.

Im August 1959 entschloss sich Benjamin Britten, bis heute neben Henry Purcell Englands bedeutendster Komponist, für sein Musikfestival im ostenglischen Aldeburgh eine abendfüllende Oper zu schreiben. Mit der Wahl der Vorlage entschied er sich für einen Stoff, der bereits andere Komponisten zu Bearbeitungen anregte, etwa Felix Mendelssohn Bartholdy oder Henry Purcell, auf die Britten in seiner Komposition auch Bezug nimmt. Die Uraufführung fand ein Jahr später unter der Leitung des Komponisten in Aldeburgh statt. Britten hielt sich in seiner Oper nah an der Komödie Shakespeares. Hauptschauplatz ist auch bei ihm der Zauberwald. Dessen phantastische Atmosphäre überträgt Britten in einen überaus farbenreichen Orchesterklang, der die nächtliche Welt zwischen Traum und Wirklichkeit schillernd entfaltet, zugleich aber zwischen Menschen- und Feenreich unterscheidet. Um das Überirdische der Feenwelt zu veranschaulichen, aber auch als Reverenz an den barocken Komponisten Purcell schrieb Britten die Partie des Feenkönigs Oberon für einen Countertenor.

PRESSESTIMMEN

Pressestimmen

Mittsommernachts-Punk Braunschweiger Zeitung, 06.04.14
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Trash und Traum Hannoversche Allgemeine Zeitung, 30.03.14
mehr
Schrill www.deropernfreund.de, 01.04.14
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TERMINE & KARTEN

Termine

29.01.19Di 19:30Karten
10.02.19So 18:30Karten
17.02.19So 18:30Karten
20.02.19Mi 19:30Karten
19.03.19Di 19:30Karten
30.03.19Sa 19:30Karten

VIDEO

Video

Leitungsteam

Leitungsteam

Musikalische Leitung
Cameron Burns
Inszenierung
Michiel Dijkema
Bühne
Florian Parbs
Kostüme
Claudia Damm
Licht
Elana Siberski
Einstudierung Kinderchor
Heide Müller
Dramaturgie
Klaus Angermann

Besetzung

Besetzung

Oberon
Owen Willetts
Tytania
Carmen Fuggiss
Puck
Jami Reid-Quarrell
Theseus
Guido Jentjens
Hippolyta
Julie-Marie Sundal
Lysander
Sung-Keun Park
Demetrius
Gihoon Kim
Hermia
Josy Santos
Helena
Rebecca Davis
Bottom
Frank Schneiders
Quince
Yannick Spanier
Flute
Edward Mout
Snug
Michael Dries
Snout
Martin Rainer Leipoldt
Starveling
Byung Kweon Jun
Cobweb
Dialekti Kampakou
Moth
Diana Piticas
Peaseblossom
Hye Jin Eun

Kinderchor der Staatsoper Hannover
Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

Theaterpädagogische Angebote

Theaterpädagogische Angebote

Produktion empfohlen ab Klasse 7

 

Ein Formular für die Kartenbestellung für Schulklassen unter kasse@staatstheater-hannover.de oder Fax (0511) 9999 1999 finden Sie hier.

 

Musiktheaterpädagogische Angebote für Lehrer erhalten Sie unter maike.foelling@staatstheater-hannover.de oder Telefon (0511) 9999 1082.

* in Originalsprache mit deutschen Übertiteln