Eric Laporte

Der in Québec (Kanada) geborene Tenor Eric Laporte studierte Gesang bei Marie Daveluy in Montréal. Erste Bühnenerfahrungen sammelte er im Opernstudio der Opéra de Montréal als Nemorino in »Der Liebestrank«. Er ist Preisträger des Concours d'art vocal Joseph Rouleau ebenso wie des Hans-Gabor-Belvedere Wettbewerbs 1999.

In 2000 gab der junge Tenor sein Debüt in Europa als Tamino am Landestheater Salzburg und wurde anschließend als lyrischer Tenor für drei Spielzeiten ans Landestheater Linz engagiert. Anschließend wechselte der Tenor ins Ensemble der Oper Bonn. Seit 2006 ist Eric Laporte freischaffend tätig. Engagements im lyrischen Tenorfach führten ihn an folgende Orte: Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf, Staatstheater Kassel und Saarbrücken, Oper Köln und Bonn, Theater Bielefeld, Bremen und Augsburg, Landestheater Innsbruck und Salzburg, Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen, Nederlandse Reisopera, Volksoper Wien, Nationaltheater Weimar, Festival d’Art Lyrique de Lacoste (Frankreich-Debüt als Tamino), Opéra de Nice, Théâtre du Capitole de Toulouse, Opéra national du Rhin Strasbourg, National Scottish Opera u.a.

2012 wechselte Eric Laporte erfolgreich ins jugendliche Heldenfach. So gab er sein Rollendebüt als Max in »Der Freischütz« am Theater Gießen (Regie: Nigel Lowery, Dirigat: Michael Hofstetter), wo er 2013 auch als Erik in »Der fliegende Holländer« debütierte. Am Tiroler Landestheater Innsbruck konnte er 2014 mit Nadir in »Die Perlenfischer« sowie seinem Debüt als Faust (Gounod) in 2015 einmal mehr beweisen, dass er sich Höhe und Flexibilität der Stimme auch im Lyrischen bewahren konnte. Es folgte eine Tournee als Alfredo in »La traviata« mit der Opera Zuid durch die Niederlande (u.a. Concertgebouw Amsterdam) sowie ein Gastspiel als Duca in »Rigoletto« am Pfalztheater Kaiserslautern. Ebenfalls in 2015 wurde Eric Laporte als Alfredo und als Cavaradossi in »Tosca« ans Staatstheater Mainz verpflichtet. In 2015/16 war der Tenor mit einer vielbeachteten Rolleninterpretation des Max in »Der Freischütz« an der Staatsoper Hannover in der Regie von Kay Voges zu erleben. Außerdem führten ihn drei wichtige Rollendebüts an das Theater Ulm: Calaf in »Turandot« sowie die Titelpartien in »Lohengrin« und »Werther«. In 2016/17 folgten Rollendebüts als Des Grieux in »Manon Lescaut« und als Radames in »Aïda« in Ulm sowie als Idomeneo am Theater Augsburg. An der Staatsoper Hannover war Eric Laporte in »Der fliegende Holländer« und als Nadir in »Die Perlenfischer« am Pfalztheater Kaiserslautern zu Gast. 2017/18 führte ihn Engagements nach Hannover (Max in »Der Freischütz« und Erik in »Der fliegende Holländer«) und Ulm, wo er als Faust (Gounod) und Ismaele in »Nabucco« gastierten. Im Sommer 2018 wirkte er als 2. Edler in »Lohengrin« bei den Bayreuther Festspielen mit.

An der Seite von Renée Fleming, Thomas Hampson und Michel Plasson war Eric Laporte als Nicias in Massenets »Thaïs« im Wiener Konzerthaus (ORF Übertragung) zu erleben.