Iphis

Oper von Elena Kats-Chernin

ab 13 Jahren

Oper für sechs Sänger und neun Musiker (1997/2004 – 05)

Libretto von Richard Toop nach den »Metamorphosen« des Ovid

Übersetzung von David und Philipp Greiner

Deutschsprachige Erstaufführung

Premiere der Inszenierung am 29. März 2019

Fr 05.04.19 | 11:00 | Ballhof Eins

  • Anna Schaumlöffel
    © Thomas M. Jauk / Stage Picture
  • Marlene Gaßner (Telethusa), Uwe Gottswinter (Lidgus)
    © Thomas M. Jauk / Stage Picture
  • hinten Daniel Preis, Gihoon Kim, Ylva Stenberg; vorne Marlene Gaßner, Uwe Gottswinter
    © Thomas M. Jauk / Stage Picture
  • Ylva Stenberg, Gihoon Kim, Uwe Gottwinter, Daniel Preis
    © Thomas M. Jauk / Stage Picture
  • Anna Schaumlöffel, Uwe Gottswinter
    © Thomas M. Jauk / Stage Picture
  • Anna Schaumlöffel
    © Thomas M. Jauk / Stage Picture
  • Ylva Stenberg, Uwe Gottswinter, Anna Schaumlöffel
    © Thomas M. Jauk / Stage Picture
  • Marlene Gaßner, Anna Schaumlöffel
    © Thomas M. Jauk / Stage Picture
  • Uwe Gottswinter, Ylva Stenberg, Anna Schaumlöffel
    © Thomas M. Jauk / Stage Picture
  • Ylva Stenberg, Anna Schaumlöffel
    © Thomas M. Jauk / Stage Picture
  • Anna Schaumlöffel
    © Thomas M. Jauk / Stage Picture

ZUM STÜCK

Mädchen kosten Geld. Mädchen dürfen nicht arbeiten und werden irgendwann schwanger. Mädchen bringen einen Mann ins Grab – so einfach ist die Rechnung von Lidgus, einem werdenden Vater. Hochschwanger ist seine Frau, Telethusa, und er wünscht sich nichts sehnlicher als einen Sohn. Sollte Telethusa ein Mädchen zur Welt bringen, sieht Lidgus in Anbetracht der finanziellen Konsequenzen nur einen Ausweg für das Neugeborene: es zu töten.

Doch wer eine solch eigennützige Rechnung über ein Menschenleben aufmacht, darf sie nicht ohne die Götter machen – die in diesem Falle durchaus einen hintersinnigen Humor an den Tag legen: Als Lidgus sie auf Anraten seiner Frau anruft mit der Bitte, ihm einen Sohn zu schenken, weisen die Götter ihn aufgrund seiner bisher mangelnden Gebetsfrequenz zurück und mischen sich nicht in die Geschlechterfrage seines Nachwuchses ein.

Und so kommt es: Ein Mädchen wird geboren, erhält den Namen Iphis und wird von allen für einen Jungen gehalten. »Er« entwickelt sich zu einem ausgesprochen intelligenten »Jungen«, wird des Vaters ganzer Stolz. Schließlich verheißt der aufgeweckte »Sohn« als gute Partie eine Heirat in eine wohlhabende Familie hinein. Tatsächlich findet Lidgus die passende Braut für Iphis: Ianthe kommt aus reichem Hause, und obendrein beobachtet er beim Kennenlernen der beiden Jugendlichen eine gegenseitige Zuneigung zwischen Iphis und Ianthe. Zufrieden beraumt Lidgus die Hochzeit an; doch ahnt er noch nichts von dem großen Durcheinander, das er mit seiner »idealen« Paarung verursacht.

Mit einem stark grotesk-komischen Unterton hinterfragt die usbekisch-australische Komponistin Elena Kats-Chernin in ihrer Oper traditionelle Rollen- und Geschlechterbilder und erzählt nicht ohne Liebe die Geschichte einer Familie, die sich wiederholt in absurde Situationen manövriert. Bei allem absurden Chaos, vermittelt in lustvoll zupackender Musik, stellt sich aber doch heraus: Liebe ist universal, Liebe ist menschlich und im doppelten Sinne ein göttliches Vergnügen.

 

 

 

Kooperationspartner:

 

    

PRESSESTIMMEN

Pressestimmen

Liebesflug auf hohem Nivau Hannoversche Allgemeine Zeitung, 30.03.19
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Lieber Mädchen oder Junge? Neue Presse, 30.03.19
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Leitungsteam

Leitungsteam

Musikalische Leitung
Siegmund Weinmeister
Inszenierung
Claudia Isabel Martin
Bühne, Video
Katharina Laage
Kostüme
Sandra Maria Paluch
Licht
Erik Sonnenfeld
Dramaturgie
Swantje Köhnecke

Besetzung

Besetzung

Iphis
Anna Schaumlöffel
Telethusa
Marlene Gaßner
Lidgus
Uwe Gottswinter
Ianthe/3. Hebamme
Ylva Stenberg
1. Gott/1. Erzieher/1. Hebamme
Daniel Preis
2.Gott/2. Erzieher/2. Hebamme
Gihoon Kim
Statisterie
Statisterie der Staatsoper Hannover
Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

Theaterpädagogische Angebote

Theaterpädagogische Angebote

Produktion empfohlen ab Klasse 8

 

Ein Formular für die Kartenbestellung für Schulklassen unter kasse@staatstheater-hannover.de oder Fax (0511) 9999 1999 finden Sie hier.

 

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