Nachtkonzert Klangbrücken

Trio Boum und Schlagzeuger des Nds. Staatsorchesters

Mi 01.05.19 | 22:00 | Klangbrücken - Steve Reich | Bühneneingang Oper

ZUM STÜCK

Steve Reich »Mallet quartet« (2009), »Electric Counterpoint« (1987)

Tom Johnson »Nine bells« (1979), »Counting Duets« (1982)

Andy Akiho »Karakurenai« (2007)

 

Boum Percussion

Rummsfeld

 

 

 

Das Trio Boum-Percussion aus Süddeutschland, bestehend aus Lorenz Behringer und den Brüdern Kai und Marc Strobel, verbindet Orchesterschlagwerk und solistische Percussion auf einzigartige Weise. Erfolgreiche Teilnahmen an internationalen Marimba- und Schlagzeug-Wettbewerben und Verträge in namhaften Orchestern Deutschlands und Österreichs stehen nicht zuletzt für die Vielseitigkeit der drei Musiker – darunter die Staatsoper Berlin, die Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker, die Salzburger Festspiele sowie der ARD-Musikwettbewerb. Neben ihren individuellen Projekten fließen diese Eindrücke in Kompositionen, Bearbeitungen und Interpretationen für das »Boum-Percussion«-Ensemble ein, in denen Lorenz Behringer sowie Marc und Kai Strobel auf den Fundus der Schlagwerk-Tradition zurückgreifen, ohne sich deren Zwänge zu unterwerfen. Ein besonderes Anliegen der Musiker ist die Erweiterung von Percussion durch elektronische Musik, sowie interdisziplinäre Verknüpfungen mit Tanz & Schauspiel – u. a. mit dem Stuttgarter Ballett und dem Schauspiel Linz.

Dieses kreative Arbeiten sowie eine Offenheit gegenüber neuen Möglichkeiten ermöglicht es dem Trio, eigene Wege zu gehen. Da meist von und für das Ensemble geschrieben, sind die Kompositionen und Bearbeitungen mit aller musikalischen

Variabilität und technischer Komplexität direkt auf die drei preisgekrönten Musiker angepasst.

Lorenz Behringer ist Schlagzeuger am Nationaltheater Mannheim, Marc Strobel Schlagzeuger am Staatstheater Stuttgart, Kai Strobel internationaler Solist und Gewinner des »Int. Tromp-Percussion Competition 2018«, Eindhoven.

 

Rummsfeld

Im Alter von 10 Jahren begann Sebastian Hahn Schlagzeug an der Musikschule seiner Heimatstadt Kornwestheim zu lernen. Sein erster Lehrer war Nebojsa J. Zivkovic, einer der bedeutendsten Schlagzeugsolisten und Komponisten unserer Zeit. 2005 begann er ein Schlagzeugstudium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart erst bei Prof. Klaus Tresselt und später bei Prof. Marta Klimasara. In dieser Zeit nahm er an diversen nationalen und internationalen Wettbewerben, wie zum Beispiel der International Marimba Competition Paris oder der World Marimba Competition Shanghai teil. Zudem war er Mitglied im Percussion Ensemble Stuttgart mit dem er viele der bedeutenden Werke für Schlagzeug-Ensemble sowohl in Deutschland wie auch im Ausland aufführte. 2009 wechselte er an die Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig. Er erhielt Paukenunterricht bei Marek Stefula (Gewandhausorchester Leipzig) und Schlagzeugunterricht bei Andreas Haase (Staatskapelle Berlin). Hahn spielte bereits als Praktikant und Akademist in namhaften Orchestern, darunter das Staatsorchester Wiesbaden, die Stuttgarter Philharmoniker, die Staatskapelle Berlin sowie das Gewandhausorchester Leipzig. Seit 2013 ist er festes Mitglied des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover.

 

Philipp Kohnke wurde in Braunschweig geboren und begann bereits im Alter von 12 Jahren als Schlagzeuger im Städtischen Jugendorchester zu spielen. Nach dem Abitur studierte er zunächst Philosophie in Braunschweig und Musiktheaterregie in Detmold bis er 2002 das Musikstudium an der Hochschule der Künste Berlin bei Prof. Thomas Lutz begann und an der Musikhochschule Trossingen bei Prof. Franz Lang abschloss. Er war Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie, Akademist im Sinfonieorchester des SWR und am Nationaltheater Mannheim, wo er erste Opernerfahrungen sammelte. Seit 2007 ist Kohnke erster Schlagzeuger des Niedersächsischen Staatsorchesters. Gastengagements führen ihn regelmäßig zum Sinfonieorchester des NDR Hamburg und zu den Dresdner Philharmonikern. Ebenso pflegt er gute Beziehungen zum Qatar Philharmonic Orchestra und zur Bayerischen Staatsoper.

Im Schlagzeugensemble »Rummsfeld« kreiert er in Zusammenarbeit mit anderen Instrumentalisten, Sängern und Schauspielern seit fast 10 Jahren erfolgreich genreübergreifende Musiktheaterprojekte.

 

Sebastian Schnitzler, 1992 in Köln geboren, erhielt im Alter von neun Jahren den ersten Schlagzeugunterricht. Nach dem Abitur und einem Jungstudium an der HfMT Köln/Aachen studierte er an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf bei Michael Schmidt und schloss das Bachelor-Studium mit Auszeichnung ab. In der Spielzeit 2013/2014 war er Praktikant bei den Duisburger Philharmonikern. Während des  Studiums sammelte er wertvolle Orchestererfahrungen mit der Jungen Deutschen Philharmonie, dem European Brass Ensemble und wurde 2015 Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters und des Schleswig-Holstein Musik Festivalorchesters, mit denen er durch Europa und Asien tourte. Sein erstes Engagement führte ihn zu den Bremer Philharmonikern. Dort war er von 2015-2018 Solopauker, ehe er im März 2018 in gleicher Position an die Staatsoper Hannover wechselte.

 

Arno Schlenk: »1969 a Schlenk was born. The rest is noise.«

 

Oliver Schmidt begann seine Ausbildung 1987 in der Klasse von Nebojsa J. Zivkovic. In den Folgejahren nahm er in diversen Formationen bei »Jugend musiziert« teil und war ab 1993 Mitglied im Landesjugendorchester Baden-Württemberg und im Bundesjugendorchester. Ein Jahr später begann er sein Musikstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Nach seinem Studienabschluss gründete er das Schlagzeugquartett Percussion Total und war Praktikant für Pauke/ Schlagzeug am Meininger Theater unter GMD Kirill Petrenko. 2001 begann er ein Musikstudium an der UdK Berlin bei Prof. Thomas Lutz und Prof. David R. Punto.

Seine erste Festanstellung erhielt Schmidt in der Spielzeit 2002/03 am Staatstheater Braunschweig und ist seit der Saison 2003/04 an der Staatsoper Hannover als 1. Schlagzeuger tätig. Zudem spielte Schmidt unter anderem mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, den Bamberger Symphonikern, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem NDR-Rundfunkorchester Hamburg und Hannover, den Berliner Philharmonikern und dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg. Er gastierte an der Komischen Oper Berlin und der Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf.

Termine

Termine

01.05.19Mi 22:00