Vincent Wolfsteiner

Nach einem Musikstudium in Großbritannien arbeitete Vincent Wolfsteiner als Tonmeister und Produzent in seiner Heimatstadt München. 2000 siedelte er in die USA über und nahm ab 2001 Gesangsstunden bei William Cotton am New England Conservatory in Boston. Seit 2008 wird er von Gundula Hintz betreut. Ab 2002 begann eine regelmäßige Opern- und Konzertätigkeit in den USA und in Deutschland. Im selben Jahr gewann der Tenor den zweiten Preis der »National Singing Teacher Association New England«, 2006 den ersten Preis des Liederkranz Foundation New York. Der Tenor ist Gast zahlreicher Opernhäuser in den USA sowie an den Theatern in Rostock, Dessau, Darmstadt und Innsbruck, wo er u.a. in Partien wie Don José (»Carmen«), Rodolfo (»La Bohème«), Ricardo (»Ein Maskenball«), Canio (»I Pagliacci«), Turiddu (»Cavalleria rustica«), Der Prinz in »Die Liebe zu den drei Orangen«, Florestan (»Fidelio«), Aeghist (»Elektra«), Max (»Der Freischütz«), Erik (»Der fliegende Holländer«), Raffaele in Verdis »Stiffelio«, Hans (»Die verkaufte Braut«), Des Grieux (»Manon Lescaut«) , Piccolomini (»Wallenstein«) und Bacchus (»Ariadne auf Naxos«) auf der Bühne. 2010 debütierte er als Siegmund in Barrie Koskys Inszenierung »Die Walküre« an der Staatsoper Hannover. Es folgten Gastengagements als Erik nach Schwerin, Der Offizier (»Cardilla«) nach Oldenburg, als Max an die Komische Oper in Berlin, als Laca (»Jenufa«) nach Inssbruck und als Siegmund (»Walküre«) nach Darmstadt. Ab der Spielzeit 2012/13 ist er Ensemblemitglied am Staatstheater Nürnberg, wo er sein Debüt als Tristan geben wird. Außerdem übernimmt er die Titelpartie in der Premiere »Andrea Chenier«. Außerdem gastiert Vincent Wolfsteiner in dieser Spielzeit wieder an der Komischen Oper Berlin als Juan Santos (»Der Kuhhandel«) und weiterhin als Max sowie in Darmstadt wieder den Siegmund. Das Konzertrepertoire von Vincent Wolfsteiner umfasst Solopartien in Haydns »Schöpfung«, Mozarts »Requiem«, Beethovens Neunte Symphonie, Mendelssohns »Elias« und »Erste Walpurgisnacht« sowie Schumanns »Faustszenen«.